Verglasungsklötze – buntes Spielzeug für den Fensterbau!


Verglasungsklötze

Irgendwie erinnern Verglasungsklötze an Spielzeug. Die bunten Plastikteile können sicher viele Kinder erfreuen, denn sie werden wahrscheinlich als Spielzeug hohe Akzeptanz finden. Sie können als Zelt aufgebaut werden, in der Badewanne ihren Einsatz finden und bestimmt gibt es auch im Sandkasten viele Möglichkeiten mit Verglasungsklötzen zu spielen. Wir wollen euch aber hier selbstverständlich nicht über Spielzeug informieren, sondern wertvolle Hinweise und Tipps für den Heimwerker und Handwerker geben. Vielleicht ist die Idee mit dem Spielzeug aber doch nicht so ganz sinnfrei, denn wenn ihr euch an den Fenstereinbau macht, braucht ihr sicher Konzentration und etwas Ruhe. Wie wäre es denn, wenn ihr von den Verglasungsklötzen für die Fensterglasmontage gleich ein paar mehr bestellt und damit die Kinder gut beschäftigen könnt. Nur eine Idee…

Was sind denn überhaupt Verglasungsklötze?

Verglasungsklötze – auch als Glasklötze bekannt – wurden früher nur aus Holz verwendet. Das Hartholz wurde aber inzwischen in weiten Teilen durch Kunststoffklötze abgelöst. Die Fensterklötze aus Kunststoff haben gegenüber dem Holz viele Vorteile, die sich in erster Linie durch die hohe Widerstandsfähigkeit, die Formstabilität und die Lebensdauer zeigen. Dazu kommt natürlich noch, dass Kunststoff-Glasklötze kostengünstiger sind als Fensterklötze aus Hartholz.

Wozu braucht man Verglasungsklötze?

Ganz einfach gesagt, verhindern Verglasungsklötze beim Einbau des Fensterglases in den Rahmen, dass eine Spannung auftritt. Diese Spannung würde dann auftreten, wenn die Glasscheibe einen direkten Kontakt zum Fensterrahmen hat. Jede Art von Fensterrahmen arbeitet, unabhängig davon, ob er aus Holz, Kunststoff oder Aluminium besteht. Bei Hitze dehnen sich die Materialien bekanntlich aus und bei Kälte ziehen sie sich zusammen. Wenn das Fensterglas mit dem Rahmen einen direkten Kontakt bekäme, wäre die Gefahr sehr groß, dass Risse im Glas auftreten. Aber nicht nur der Fensterrahmen verändert geringfügig seine Maße, sondern Spannungen kennt man auch und insbesondere bei Neubauten, weil sich der Neubau noch lange nach der Bauzeit setzen kann und damit Spannungen in die Wände, Decken und Fenster bringen. Man kennt dieses Phänomen ja von einem Neubau, wenn nach mehreren Monaten irgendwo Risse in den Wänden auftreten.

Wie werden Verglasungsklötze eingesetzt?

Wie oben beschrieben, darf die Glasscheibe zum Fensterrahmen keinen Direktkontakt haben. Hier kommen die Verglasungsklötze ins Spiel. Das Material der Fensterrahmen arbeitet durch Temperaturschwankungen oder dadurch, dass sich das ganze Gebäude setzt. Die kleinen Verglasungsklötze, die es in verschiedenen Materialstärken gibt, verhindern den direkten Kontakt zwischen Scheibe und Rahmen. Sie schaffen einen kleinen Hohlraum, der die Spannungen zwischen Glasscheibe und Fensterrahmen ausgleicht. Gleichzeitig sind diese Glasklötze dazu da, die Fensterscheibe zu fixieren, damit das ganze Fenster dadurch eine Stabilität bekommt. Der Fensterrahmen würde ohne eine fest eingebaute Scheibe seine Formstabilität nicht behalten und die Schließfunktionen und die Dichtigkeit des Fensters wären schnell in Mitleidenschaft gezogen. In der Herstellung der Verglasungsklötze, die üblicherweise im Spritzgussverfahren produziert werden, sind die Werkzeuge so gearbeitet, dass die Glasklötze auf der Oberseite Rillen bekommen, damit die Fensterscheibe einen sicheren Halt hat und auf der unteren Seite des Verglasungsklotzes befinden sich Stege mit Hohlräumen. Die Stege und Hohlräume sorgen dafür, dass sich das Gewicht des Glases gleichmäßig verteilt und außerdem sind sie dazu geeignet eventuell überschüssigen Kleber aufzunehmen.

Gibt es verschiedene Verglasungsklötze?

Wie bereits zuvor beschrieben, gibt es die Glasklötze in verschiedenen Materialstärken. Zur Sicherheit und für den schnellen Überblick hat jede Materialstärke eine andere Farbe. Das macht den Einbau einfacher, schneller und sicherer. Neben diesen Materialstärkenunterschieden gibt es aber auch unterschiedliche Verglasungsklötze, die eine unterschiedliche Funktion erfüllen sollen und technisch damit eine andere Aufgabe haben. Meist reichen Tragklötze und Distanzklötze, deren Aufgaben bereits durch die Bezeichnung klar werden. Einmal geht es darum das schwere Fensterglas zu tragen. Je nach Fenstergröße und Beschaffenheit werden davon jeweils mindestens zwei oder mehrere Fenster-Tragklötze je Fenster benötigt. Bei den Distanzklötzen wird – je nach Fenstergröße – auch eine unterschiedliche Anzahl pro Fenster benötigt. Die Glas-Distanzklötze sorgen dafür, dass zwischen Glas und Rahmen die notwendige Distanz gehalten wird und gleichzeitig wird die Fensterscheibe mit diesen Verglasungsklötzen fixiert. Außer diesen beiden Standard-Verglasungsklötzen kennt man eine sogenannte Klotzbrücke, die bei Flügelrahmen ohne Nut im Falzgrund Verwendung findet und den Schließstellenklotz, der gegen mechanischen Druck eingesetzt wird. Ein weiteres Hilfsmittel bei der Fensterverglasung ist die Glasfalzeinlage. Diese Einlage wird immer dann eingesetzt, wenn das Fensterprofil uneben ist und für einen Verglasungsklotz keine ausreichende Stabilität bietet.


Schraubenverbindungen – wofür werden welche Schrauben eingesetzt?

full_675448538297b75bfb620057474598d8Schrauben sind ein weites Feld und es gibt viele Fachbegriffe, die man als Laie nicht unbedingt kennt und sicher auch nicht kennen muss. Schraubenverbindungen können aus sehr unterschiedlichen Materialien sein. Sicher werden die meisten Schrauben aus Edelstahl verwendet, aber auch Messingschrauben, Schrauben aus Aluminium-Legierungen oder Kunststoffschrauben werden für diverse Einsatzzwecke benutzt. Über die vielen unterschiedlichen Größen, die es im Bereich Schrauben gibt, muss man nicht lange lamentieren. Jeder weiß, dass es Mini-Schrauben gibt, die der Juwelier oder Uhrmacher verwendet und die Auswahl der Schraubengrößen geht bis hin zu Riesenschrauben, wie man sie beispielsweise im Holzbau oder im Großmaschinenbau und Schiffsbau verwendet. Je nach Anwendungszweck gibt es unterschiedliche Schraubenköpfe, verschiedene Antriebe und auch das Schraubengewinde kann sehr verschieden sein. Die Verwendung der richtigen Schrauben orientiert sich meistens an dem Material, in das die Schrauben gedreht werden sollen oder auch nach dem Einsatzort. Schraubverbindungen gibt es an allen Stellen, wo gebaut wird.

Beispiele vielfach eingesetzte Schrauben und die Verwendungszwecke!

Für die Anwendung im Haushalt kennt man bis auf wenige Ausnahmen eigentlich nur die Schrauben mit Schlitzantrieb oder Kreuzschlitz, die man üblicherweise für die Befestigung von Regalen an der Wand oder für den Zusammenbau von Holzelementen einsetzt. Diese meist verzinkten Schrauben oder Messingschrauben gibt es in vielen unterschiedlichen Stärken und Längen. Für die Verwendung in einem Mauerwerk oder in Beton wird dafür erst ein Loch in die Wand gebohrt und dann ein passender Dübel eingesetzt. Bei der Montage von Holzbauteilen werden die Schrauben direkt in das Holz gedreht. Wichtig ist natürlich für diesen Fall, dass man dafür auch Holzschrauben einsetzt, denn die Art des Gewindes unterscheidet sich von anderen Schrauben. Diese Schrauben, wir nennen sie mal Haushaltsschrauben, werden mit einem normalen Schraubendreher oder einem Akkuschrauber in die Wand oder ein Werkstück gedreht. Im Holzbau, zum Beispiel im Bereich der Schreiner und Tischler und im Metallbau und Werkzeugbau werden vielfach Sechskantschrauben verwendet, die es für die Verarbeitung in Holz oder Metall mit und ohne Mutter gibt. Sechskantschrauben werden universell eingesetzt und sehr oft mit einer Unterlegscheibe verarbeitet. Sechskantschrauben, die es auch in unendlich vielen Größen und unterschiedlichen Materialien gibt, werden mit einem dafür passenden Schraubenschlüssel eingedreht. Dafür gibt es Maulschlüssel und Ringschlüssel. Für den Einsatz eines Akkuschraubers stehen für alle Sechskantgrößen passende Nüsse zur Verfügung, die in den Schrauber eingesetzt werden können. Neben diesen normalen Sechskantschrauben findet man in diesem Bereich auch Schrauben für spezielle Anwendungen, wie beispielsweise Verschlussschrauben, die man zum Verschließen von Öffnungen verwendet. Die meisten kennen diese Verschlussschrauben als Ölablassschraube beim Auto oder Motorrad. Schrauben gibt es aber nicht nur als Standardsortiment im Baumarkt oder im Eisenwarenhandel, sondern in der Industrie und insbesondere im Maschinenbau werden auch Schraubenverbindungen verbaut, die als Sonderanfertigung für einen ganz bestimmten Zweck hergestellt werden. Der Heimwerker kennt außerdem noch Flügelschrauben, die man in den meisten Fällen für Schraubverbindungen einsetzt, die nur einen begrenzten Zeitraum verbunden sind und/oder das Eindrehen mit der Hand möglich sein soll. Solche Flügelschrauben kennt man aus Metall und als Kunststoffschrauben. Der Bastler, der sich viel mit Holz beschäftigt, setzt manchmal gerne auch Nagelschrauben ein. Diese Schraubenart hat eigentlich nicht viel mit einer Schraube zu tun, denn die Nagelschraube wird nicht eingeschraubt sondern mit dem Hammer eingeschlagen. Diese Schraubenart hat einen Gewindeteil, der sich beim Einschlagen in die Holzfasern presst und auf diese Weise für einen guten Halt sorgt.

Mit der Nietzange Blindnieten sicher verarbeiten!

blindnieten-570x572Wer mit einer Nietzange Blindnieten verarbeiten möchte, muss nicht unbedingt ein professioneller Handwerker oder begabter Heimwerker sein. Die Handhabung ist kinderleicht, wenn man einige grundsätzlichen Dinge über eine Blindnietzange kennt und die passenden Nieten für eine bestimmte Arbeit bzw. ein bestimmtes Material ausgewählt hat. Die Nietzange wird immer dann verwendet, wenn dünne Materialien, oft Bleche oder beispielsweise auch Leder, miteinander verbunden werden sollen. Die zusammengefasste Materialstärke der beiden miteinander zu verbindenden Werkstoffe kann zwischen einem und neun Millimeter liegen.

Wie werden mit der Nietzange Blindnieten eingebracht?

Das Nieten von dünnwandigen Blechen und anderen Materialien, wie beispielsweise Leder oder Hohlprofilkonstruktionen, wird sehr oft als Befestigungstechnik eingesetzt, wenn die Bearbeitung nur von einer Seite möglich ist und die Verbindung dauerhaft halten soll. Blindnieten bestehen aus einer Niethülse und einem Dorn. Wenn spritzwasserdichte Verbindungen gewünscht sind, eignen sich ganz besonders geschlossene Blindnieten, die auch Becherblindnieten genannt werden. Der Einsatz von Blindnieten mit einer Nietzange ist bei zwei dünnen Materialien aus einem identischen Werkstoff möglich, wie auch zur dauerhaften Verbindung von weichen und harten Teilen. Bei dem weichen Teil sollte dann eine Unterlegscheibe am Hülsenkopf verwendete werden, die gegen das weiche Material drückt und die Verbindung damit festigt und abschließt. Ohne eine Vergrößerung des Nietkopfes auf diese Weise könnte sich das weiche Material durch den Druck aus der Verbindung ziehen. Die Alternative ist der Einsatz von Nieten mit einem großen Flachrundkopf, wobei der Hülsenkopf für die Seite mit dem harten Material eingesetzt wird. Damit eine größtmögliche Verbindungsfestigkeit erreicht wird, sollte ein Niet nicht direkt an den Rand eines Werkstücks gesetzt werden, sondern als Abstand von der Mittelachse der Blindnieten zur Werkstückkante sollte man mehr als den zweifachen Hülsendurchmesser wählen.

Montagehinweise von Blindnieten mit der Nietzange!

Zunächst muss das passende Loch für die Nieten in die zu verbindenden Materialien gebohrt werden. Bei weichem Material wird das Loch, wie beispielsweise bei Leder, auch gestanzt. Der Blindniet, d.h. der Nietdorn, wird dann in das Mundstück das Werkzeug, z.B. der Nietzange geführt und mit der Niethülse in das Bohrloch gesteckt. Bei der Betätigung der Nietzange greifen die Spannbacken den Dorn und ziehen ihn zurück. Dadurch formt der Nietkopf die Hülse um und presst alles fest zusammen. In der Materialbohrung wird die Hülse an den Lochrand gedrückt und gleichzeitig von der Rückseite zum Schließkopf geformt. Der Nietdorn reißt dann bei einer richtigen Anwendung an der Sollbruchstelle ab und der in der Niethülse bleibende Rest wird vom der Hülse fest verschlossen. Die feste, dauerhafte Nietverbindung ist damit fertig. In Kurzform und weniger fachmännischer Wortwahl heißt das, dass die zu verbindenden Werkstücke zunächst eine exakt auf den Nietdurchmesser Bohrung oder Stanzung erhalten. Die Blindnieten müssen im Durchmesser genau passen und auch die Schaftlänge muss auf die zu vernietende Materialstärke passen. Wenn nur Nieten mit einem längeren Schaft zur Verfügung stehen, ist das auch kein großes Problem. Einfach den Schaft mit einer Kneifzange oder Bolzenschneider auf die passende Länge abkneifen. Als Anhaltspunkt für die richtige Schaftlänge sagt man, dass die Gesamtstärke der der zu vernietenden Materialien zuzüglich des 1,15-fachen Schaftdurchmessers die passende Länge für das Anstauchen eines runden Schließkopfes ergibt.

Rollfirst verlegen – wertvolle Tipps für den Häuslebauer!

Rollfirst von Primo-befestigungstechnik.deEin Rollfirst, der auch unter den Bezeichnungen Firstrolle und Gratrolle bekannt ist, wird als wichtiges Element für den Dachausbau gebraucht. Der Dachdecker kennt natürlich den Sinn und Zweck einer Firstrolle und weiß auch ganz genau, wie man eine solche Gratrolle anbringt. Einen Rollfirst verlegen ist aber keine sehr schwer erlernbare Tätigkeit und der geübten Heimwerker, wie auch der Häuslebauer mit handwerklichem Geschick, der sein Eigenheim mit viel Eigenleistung errichten will, ist nach einer kurzen Einweisung in der Lage einen Rollfirst fachgerecht zu verlegen. Um das Rollfirst verlegen auf eine den Zweck erfüllenden Weise zu erledigen, muss man nur einige Dinge wissen und sich darüber klar sein, welche Aufgabe ein Rollfirst überhaupt hat. Die Firstrolle muss wasserabweisend sein und hat zunächst die Aufgabe die Feuchtigkeit von außen nicht in das Dach eindringen zu lassen. Eine weitere Aufgabe besteht darin, dass trotzdem die Luft aus dem Dachbereich nach außen gelangen kann und damit die erforderliche Entlüftung des Dachs erfolgt. Ohne den Einsatz einer Firstrolle ist das Risiko viel höher, dass Feuchtigkeit in den Dachboden eindringen kann und bei einer unzureichenden Entlüftung ist die Gefahr eine Schimmelbildung im Dachstuhl sehr groß. Sie schützt außerdem bei Schneefall und starkem Wind davor, dass der Schnee in den Dachbereich eindringen kann.

So verlegt man eine Firstrolle!

Die Voraussetzung zur Verlegung der Firstrolle ist der richtige Temperaturbereich. Da ein Rollfirst mit einer Kleberschicht ausgerüstet ist, die bei kalten Temperaturen einen Teil seiner Klebkraft verliert, sollte ein Rollfirst immer bei Plusgraden von mehr als 5 Grad Celsius verarbeitet werden. Die Hitzebeständigkeit ist sehr hoch und reicht bis + 80 Grad Celsius, was eine Verlegung einer Firstrolle auch im Sommer bei warmen Temperaturen möglich macht. Bei einem Neubau mit neuen Dachpfannen wird zunächst das Dach bis auf die Firstziegel fertig eingedeckt. Bevor die Firstziegel eingesetzt werden, kommt die Firstrolle zum Einsatz. Bei einer Dachsanierung bzw. einer nachträglichen Verlegung der Firstrolle werden die Firstziegel entfernt und es ist darauf zu achten, dass die Dachziegel an beiden Seiten der First von Schmutz und Moos befreit werden und die Dachziegel trocken sind. Das ist wichtig, damit der Kleber der Firstrolle eine gute Haftung bekommen kann. Der Rollfirst wird ausgerollt und exakt mittig auf die Firstlatte positioniert. Damit die Gratrolle gut ausgerichtet werden kann, ist es empfehlenswert die Rolle an der Gratlatte mit einem Tacker zu befestigen. Jetzt einfach die Abdeckung vom Kleber nach und nach abziehen und an den Ziegeln links und rechts erst auf den hohen Stellen der Dachziegel kräftig andrücken. Diese Vorgehensweise ist wichtig, damit die Gratrolle erst einmal eine sichere Positionierung hat. Die Firstrolle ist dehnbar. Das hat den großen Vorteil, dass man danach die Gratrolle in die entstandenen Hohlräume an den Tiefpunkten der Dachziegel andrückt, um danach die dehnbare Firstrolle zu beiden Seiten hin an die Dachpfannenform presst, damit der stark haftende Kleber seine Wirkung voll entfalten kann. Wenn der komplette Dachfirst auf diese Weise mit dem Rollfirst beklebt ist, werden die Firstziegel aufgesetzt und befestigt.

Alu-Rollfirst Classic

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Spenglerschrauben – welche Schrauben sind das und warum überhaupt Spenglerschrauben?

Spenglerschrauben bei primo-befestigungstechnik.deSpenglerschrauben edelstahl ist eine übliche Bezeichnung, wenn man sich in einem Online Schrauben-Shop oder auch beim Handwerkerbedarf um die Ecke in der Schraubenabteilung umsieht. Bei den Bezeichnungen von verschiedenen Schraubentypen findet man meistens die Begriffe, wie Holzschraube, Blechschraube, Sechskantschraube, Passschraube, Sterngriffschraube, Inbusschraube, Flügelschraube usw. In diesen Bezeichnungen findet man den Anwendungsbereich einer Schraube oder die Art des Schraubenaufbaus oder des Schraubenkopfes wieder. Anders ist das bei Spenglerschrauben. Ein Spengler ist eine alte Berufsbezeichnung, die aber als Klempner viel bekannter und verbreiteter ist. Eine Zuordnung einer bestimmten Schraube zu einem Beruf ist sonst eigentlich unüblich. Derartige Bezeichnungen findet man sonst im Bereich der Werkzeuge, wie beispielsweise dem Hammer. Dort sind Bezeichnungen für bestimmte Hammertypen, wie Maurerhammer, Schlosserhammer oder z.B. Zimmermannshammer üblich. Die Berufsbezeichnung Spengler für den Klempner ist vor allem in Teilen Süddeutschlands, der Schweiz und in Österreich verbreitet, wo sie sogar eine offizielle Berufsbezeichnung ist. Eine andere Bezeichnung für den Spengler oder Klempner ist auch Flaschner, Blechner oder Blechschmied. Wenn man sich diese Berufsbezeichnungen anschaut, kann man sich schon vorstellen, wozu eine Spenglerschraube verwendet werden könnte, nämlich für die Befestigung von Blech.

Wie sehen Spenglerschrauben aus – wie erkenne ich eine Spenglerschraube?
Spenglerschrauben sind sehr leicht von anderen Schraubentypen zu unterscheiden. Das charakteristische Merkmal einer Spenglerschraube ist eine große Dichtscheibe, die direkt unter dem Schraubenkopf befestigt ist und grundsätzlich mit der Schraube geliefert wird. Diese Dichtscheibe an der Schraube erfüllt verschiedene Zwecke. Einmal ist es die Funktion einer für den festen Sitz zuständigen Unterlegscheibe, die man sonst vielfach bei einer Verschraubung einsetzt. Außerdem ist es eine Dichtung, die oft aus Neopren besteht, aber auch aus EPDM oder Gummi sein kann. Spenglerschrauben Edelstahl sind korrosionsbeständig, witterungsbeständig und durch den Dichtring auch wasserdicht. Sie werden direkt durch das zu befestigende Bauteil in Holz oder einem Mauerwerk verschraubt.

Die Einsatzgebiete von Spenglerschrauben sind vielfältig!
Spenglerschrauben mit Dichtring werden vielfach bei der Blechverarbeitung eingesetzt. Mit diesen Schrauben werden Bleche, Aluminiumprofile, Kunststoffverkleidungen oder andere Materialien auf Holz oder an einem Mauerwerk angebracht. Die Einsatzorte sind im Innen- und Außenbereich zu finden, wie beispielsweise im Dachbau für Wandanschlussprofile, im Kaminbau für Flanschbefestigungen, bei der Anbringung anderer Wandanschlussprofile, bei Mauer- und Attikaabdeckungen, zur Montage von Lichtkuppeln, aber auch in Feuchträumen. Auch bei Vordächern, die mit Kunststoff-Wellprofilen hergestellt sind, findet man vielfach die für diese Einsätze idealen Spenglerschrauben. Das gilt ebenso für Blechdächer oder die Befestigung von Metallabschlüssen an Carportdächern, Hundehütten oder Fahrrad-Boxen. Für alle Arten von Dachpanelen, Wandverkleidungen und Wandabschlussprofile und insbesondere dort, wo keine Nässe eindringe soll, sind Spenglerschrauben die richtige Wahl. Der Dichtring sichert durch den Anpressdruck bei ordnungsgemäßer Verschraubung eine Dichtigkeit und schützt damit die darunter liegenden Bauteile vor Nässe und dadurch eintretende Bauschäden. Spengler-Schrauben sind selbstdichtend und geben Sicherheit vor eindringendem Regenwasser. Wenn der Untergrund Holz ist, wird die Spenglerschraube direkt in das Holz gedreht und bei festen Untergründen, wie Mauerwerk oder Beton, muss natürlich vorher ein Dübel in die Wand eingelassen werden. Achten Sie aber bei der Verarbeitung darauf, dass der Dübel nicht nach oben aus dem Mauerwerk herausschaut, damit die Dichtigkeit bei der Verschraubung gewährleistet ist.

Distanzschrauben – Anwendung für den Heimwerker!

Grundsätzlich muss man zunächst vorausschicken, dass viele ungeübte Heimwerker zwischen Justierschrauben und Distanzschrauben keinen Unterschied sehen und die Begriffe manchmal verwechseln. Das liegt sicher daran, dass im Prinzip beide Schraubenarten für einen ähnlichen Zweck eingesetzt werden. Es geht bei beiden Schrauben darum von einem zu einem anderen Bauteil einen bestimmten Abstand herzustellen. Im Gegensatz zur Justierschraube hat eine Distanzschraube zwei Gewinde mit einem unterschiedlichen Durchmesser.

Wozu braucht überhaupt man Distanzschrauben?

Distanzschrauben werden für eine spannungsfreie Montage einer Holzkonstruktion oder eines Kunststoffelements auf ein anderes Bauteil eingesetzt. Der Untergrund kann dabei ein Mauerwerk sein, Beton oder auch Holz. Es geht dabei meistens um Unterkonstruktionen an Decken oder Aufbauten auf Böden bzw. Verblendungen oder Verkleidungen an Wänden. Ein sehr großer Anwendungsbereich ist die Anbringung von Türzargen und Fensterrahmen. Neben diesen Einsatzgebieten im Innenbereich des Hauses finden aber Distanzschrauben auch im Außenbereich Verwendung, beispielsweise bei hinterlüfteten Fassaden. Immer dort, wo Untergründen nicht eben sind und andere Bauteile in einem gewissen Abstand auf diesen Flächen oder an diese Untergründe montiert werden sollen, sind Distanzschrauben ideal. Wer beispielsweise eine Deckenverkleidung schon einmal ohne Distanzschrauben angebracht hat, kennt die Probleme, die es bei Unebenheiten geben kann. Um die Unterkonstruktion immer auf dem gleichen Abstand zu haben und Unebenheiten auszugleichen, wurde die Holzlattung dafür vielfach mit kleinen Keilen oder anderen Distanzstücken unterfüttert, um die richtigen Abstände einzuhalten und eine waagerechte Montage zu ermöglichen. Mit Distanzschrauben ist die Montage leichter und einfacher.

Wie ist eine Distanzschraube beschaffen und warum sieht sie so aus?

Wie oben näher beschrieben, werden Distanzschrauben für die sichere und spannungsfreie Verbindung von Holzbauteilen oder Kunststoffelementen auf anderen Untergründen verwendet. Die Schraube hat dabei die Aufgabe die beiden Bauteile, die keine direkte Verbindung zueinander haben, exakt mit einem vordefinierten Abstand miteinander sicher und dauerhaft zu verbinden. Die Distanzschraube hat oben und unten jeweils ein Gewinde mit einem unterschiedlichen Durchmesser und dazwischen befindet sich eine gewindefreie Zone, die den Distanzbereich anzeigt. Üblicherweise werden solche Schrauben aus verzinktem Stahl hergestellt, was auch eine Verwendung im Außenbereich ermöglicht. Derartige Distanzschrauben sind in verschiedenen Abmessungen für die Überbrückung diverser Distanzbereiche verfügbar.

Wie muss ich mir die Anwendung von Distanzschrauben vorstellen?

Wer zwei Bauteile mit Distanzschrauben verbinden will, muss beim Kauf der Schrauben zunächst wissen, um welche Werkstoffe es geht. Das ist deshalb wichtig, weil es für Holz und Kunststoff verschiedene Distanzschrauben gibt. Bei der Auswahl der geeigneten Schrauben mit einer passenden Abmessung muss man die Stärke des anzubringenden Bauteils wissen und natürlich den zu überbrückenden Abstand. Für das untere Gewinde der Distanzschraube werden die passenden Dübel benötigt, wenn man die Bauteile an einem Mauerwerk oder einer Betonwand anbringen möchte. Zunächst werden die Bohrstellen auf den anzubringenden Bauteilen markiert und mit einem geringeren Durchmesser oder gleich mit dem für den Dübel erforderliche Durchmesser vorgebohrt, der ja geringe ist, als der für das Bauteil benötigte Durchmesser. Mit dieser Bohrung wird bis in die Wand gebohrt, bzw. die Bohrstelle an der Wand markiert. An diesen Markierungen werden dann die Dübel in die Wand eingebracht. Jetzt kann man das Bauteil zu den Dübeln passend an die Wand halten und die Distanzschraube von außen durch die vorgebohrten Löcher bis in den Dübel in der Wand einschrauben.

Hammer, Montagehammer, Fäustel – für Heimwerker und Handwerker!

Schlosserhammer bei Primo-BefestigungstechnikHammer ist nicht gleich Hammer, wenn man mal ganz genau hinschaut. Einen Hammer findet man in jedem Haushalt, aber nicht jeder Hammer ist für jede Aufgabe die richtige Wahl. Als Handwerker kennt man die Unterschiede ganz genau und hat auch ganz sicher mehr als einen Hammer zur Verfügung. Der normale Haushaltshammer ist eigentlich der Schlosserhammer und wird für den einen oder anderen Nagel benötigt, den man in die Wand treiben will. Dieser meist verwendete Hammer wird auch für Arbeiten in der Werkstatt oder vom Hobby-Bastler eingesetzt. Aber auch schon einen einfachen Hammer gibt es in mehreren Gewichten und in unterschiedlichen Formen bzw. Griffausführungen. Neben dem ganz einfachen, normalen Hammer findet man in einem gut sortierten Baumarktangebot, wie Sie ihn in unserem Online-Shop vorfinden, natürlich Hämmer für verschiedene Einsatzzwecke. Es unterscheiden sich die Kopfgewichte, die Länge des Hammerstils und auch der Werkstoff, aus dem der Hammerstil und der Hammergriff gefertigt wurden. Neben den Gewichtsunterschieden und unterschiedlichen Materialien des Hammerstils, der aus Holz oder Stahl sein kann, findet man verschiedene Griffarten, teils aus Kunststoff oder mit einem Gummiüberzug, der einen besonders guten, festen Griff ermöglicht. Dazu gibt es Hämmer für bestimmte Arbeiten, die oft nach den Berufsgruppen bezeichnet werden, in denen sie überwiegend zum Einsatz kommen.

Zimmermannshammer, Klauenhammer, Schlosserhammer, Maurerhammer und mehr!

Hammer und Fäustel sind Schlagwerkzeuge, die für diverse Zwecke verwendet werden. Wenn es um spezielle Arbeiten geht, kommen die Spezialhämmer ins Spiel. Der sogenannte Klauenhammer, der als Zimmermannshammer bekannt ist, hat eine Klaue als Zweitfunktion, die für das Herausziehen von Nägeln geschaffen wurde. Bei einem normalen Haushaltshammer, der im Fachbegriff Schlosserhammer genannt wird, findet man an einer Seite die flache Schlagfläche und die andere Seite ist spitzgerundet geformt, damit man damit etwas herausschlagen kann. Bei einem Zimmermannshammer ist auf dieser Seite eine Klaue in Form eines Schlitzes gearbeitet, mit der der Zimmermann Nägel aus dem Holz ziehen kann. Die Hammerklaue wird über den Nagelkopf gezogen und mit einer Kippbewegung kann auf diese Weise ein Nagel leicht entfernt werden. Wie der Zimmermannshammer hat auch der Maurerhammer eine besondere Form des Hammerkopfes. Auf der flachen Schlagseite des Hammers ist er meist etwas verdickt, was ein größeres Gewicht und gleichzeitig eine größere Aufschlagfläche bedeutet. Auf der Gegenseite hat der Maurerhammer eine breitere und spitzer ausgeformte Schlagfläche im Vergleich zum Schlosserhammer, die für den Schlag auf einen Stein geschaffen wurde und eine einfache Teilung von beispielsweise Klinkern oder Kalksandsteinen ermöglicht. Natürlich finden Sie bei uns auch einen Verglasungshammer aus Nylon, einen Schonhammer bzw. Gummihammer, einen Handfäustel und Lattenhammer.

Sägeblätter für die Stichsäge, Tigersäge und Fuchsschwanzsäge!

frmetall_Wenn Sie jetzt einen der Begriffe in der Überschrift für eine Säge noch nicht gehört haben sollten, ist das keine Wissenslücke. Für die Stichsäge gibt es diverse verschiedene Bezeichnungen, u.a. eben auch Tigersäge, Fuchsschwanzsäge, aber auch Alligatorsäge oder Reciprosäge. Stichsägeblätter können daher bei einigen Menschen auch unter der Bezeichnung Tigersägeblätter, Fuchsschwanzsägeblätter, Alligatorsägeblätter oder Reciprosägeblätter bekannt sein. Trotz der vielen verschiedenen Bezeichnungen für diese Säge handelt es sich um das gleiche Werkzeug und bei den Sägeblättern um das gleiche Sägeblatt. Die Unterschiede im Bereich der Stichsägeblätter beziehen sich auf den Anwendungsbereich. Die Sägeblätter haben unterschiedliche Formen und sind im Hinblick auf die Zähne verschieden aufgebaut, denn für alle Materialien gibt es passende Stichsägeblätter und man sollte sich deshalb auf jeden Fall vor dem Einsatz einer Stichsäge darum kümmern, für welche Materialien die passenden Stichsägeblätter vorhanden sind. Nur wenn das richtige Stichsägeblatt für ein bestimmtes Material eingesetzt wird, kann es einen sauberen Schnitt geben und das Sägeblatt selbst nimmt keinen Schaden.

Stichsägeblätter für Metall, Plexiglas, andere Kunststoffe und Holz!
Achten Sie bitte beim Einsatz von Stichsägeblättern immer darauf, wofür das vorhandene Stichsägeblatt eingesetzt werden kann. Es gibt für viele verschiedene Werkstoffe ein passendes Sägeblatt. Sie finden Stichsägeblätter für Metall, die für Stahl, Edelstahl rostfrei, Buntmetalle und Aluminium von 2,5 mm bis 6 mm verwendet werden dürfen. Aber schon wenn Sie beispielsweise BiMetall sägen wollen, müssen Sie ein anderes Stichsägeblatt verwenden. In diesem Fall käme das Sägeblatt für Spezialanwendungen zum Einsatz, das auch für Buntmetalle und Aluminium bis 30 mm verwendet werden kann. Außerdem gibt es ein Stichsägeblatt für Kunststoff und Holz bis 30 mm; wenn Sie Holz bis 50 mm sägen wollen, sollten Sie besser das gesondert für Holz verfügbare Stichsägeblatt nehmen. Die Stichsägeblätter in unserem Angebot sind übrigens für fast alle Stichsägen der bekannten Hersteller verwendbar. Schauen Sie einfach in der Produktbeschreibung nach, in der die Herstellernamen der Unternehmen aufgeführt sind.

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Dämmplatten für die Sockeldämmung: „Silisto Polytherm Z“ einsetzen!

full_3ac12e94e68f0b3f3cb21c51a81ec1d0Silisto Polytherm Z sind Spezialdämmplatten für die Sockeldämmung. Diese XPS Dämmplatten wurden extra für die Sockeldämmung entwickelt und sind daher ganz besonders für diesen Bereich des Hauses geeignet. Die Dämmung ist um 45 Grad abgewinkelt und bei einer sachgemäßen abschüssigen Verlegung der Wärmedämmung wird die Feuchtigkeit abgeleitet. Gerade im Bereich des Sockels findet man sehr oft Feuchtzonen, die mit dieser besonderen technischen Entwicklung im Rahmen der für jedes Bauwerk heute üblichen und vorgeschriebenen Wärmedämmung verhindert werden. Silisto Polytherm Z Dämmplatten sind wärmedämmend, formstabil und druckstabil. Die Anbringung der Wärmedämmung ist mit diesen Dämmplatten sehr einfach und die Verlegung so gut wie selbsterklärend. Jeder Handwerker und jeder motivierte Heimwerker kann diese Wärmedämmplatten verarbeiten, denn für die Ausführung der Arbeiten ist keine sehr spezielles Fachwissen erforderlich. XPS Dämmplatten für die Sockeldämmung werden in zunehmendem Maße für eine effiziente Wärmedämmung des Hauses verwendet.

XPS Polytherm Dämmplatten, die ideale Wärmedämmung für Ihr Haus!

Die Bezeichnung XPS Dämmplatten, die für Silisto Polytherm Z zutreffend ist, sind aus extrudiertem Polystyrol und haben das Kürzel XPS für diesen Kunststoff. Die Wärmedämmung ist ein für jedes Haus herausragendes Thema und speziell das Dämmungsmaterial für Kelleraußenwände, den Sockelbereich und zum Beispiel für die Dämmung unter der Bodenplatte wird gerne extrudiertes Polystyrol verwendet. Dieses Material ist sehr resistent gegen Wasser und auch extrem druckstabil. Diese beiden Eigenschaften zeichnen XPS Dämmplatten aus, weil sie auch im Grundwasser und bei seitlich drückendem Wasser aus dem Erdbereich eingesetzt werden können. Sehr vorteilhaft bei diesem Material ist auch, dass es jederzeit während der Bauphase an Kelleraußenwänden angebracht werden kann und keine Rücksicht auf den Zeitpunkt der Verfüllung der Baugrube genommen werden muss. Die meisten Menschen kennen das XPS – also das extrudierte Polystyrol – unter dem Markennamen Styropor und sind oft der Meinung, dass dieser Markenname gleichzeitig eine Gattungsbezeichnung für diese Art Kunststoff ist. Wie bei vielen Markennamen, die sich im Sprachgebrauch für einen bestimmten Verwendungszweck oder eine Gattungsbezeichnung durchgesetzt haben, trifft das auch bei Styropor zu.

Was ist eigentlich ein Hammertacker und wofür braucht man ein solches Teil?

hammertackerDer Hammertacker, auch Schlagtacker oder Handtacker genannt, ist ein Heftgerät, das bei vielen Heimwerkern im Werkzeugschrank oder in der Werkzeugkiste liegt und für den Dachdeckerbedarf ist dieses Werkzeug in der täglichen Arbeit unverzichtbar. Für diejenigen, die nicht wissen, was ein Hammertacker ist und wofür man ihn einsetzt, wollen wir Euch den Hammertacker hier einmal kurz erläutern in seine Funktionsweise und den sinnvollen Einsatz eines Tackers erklären. Für Büromuffel, die zwei linke Hände haben und noch nie etwas von einem Hammertacker gehört haben, ist die Funktion sehr leicht erklärt, denn in jedem Büro gibt es einen Tacker, mit dem man mit kleinen Heftklammern aus Metall Papier zusammenheften kann. Dieser Bürotacker wird durch Druck von oben betätigt oder man kennt solche Hefter auch als Heftzangen, die die gleiche Funktion erfüllen. Bei einem Hammertacker wird der Tacker nicht durch Druck von oben betätigt, sondern man nimmt ihn wie einen Hammer in die Hand und schlägt die Heftklammer einfach, wie mit einem Hammerschlag, in das Material. Die Arbeit mit einem Hammertackers ist also kinderleicht und sogar Büromuffel können damit umgehen.

Hammertacker für Heimwerker und für den Dachdeckerbedarf!

Es gibt viele Einsatzmöglichkeiten für einen Schlagtacker im Haushalt, aber vor allem ist der Hammertacker für den Dachdecker bei seiner täglichen Arbeit in nützliches und sinnvolles Werkzeug. Immer dort, wo man dünne Materialien mit Holz verbinden will, leistet der Hammertacker seine Arbeit. Dabei geht es um die schnelle und sichere Befestigung von Isoliermaterial, Unterspannbahnen im Dachbereich, von Pappen, besonders Dachpappen, Stoffen oder Folien. Im Innenausbau und Trockenbau ist der Tacker unverzichtbar, aber auch zur Befestigung von Stoffbezügen in der Polsterei oder in der Möbelproduktion sind Tacker im täglichen Einsatz. Je nach Umfang der Heftarbeiten werden in der Produktion und Serienfertigung natürlich nicht nur Handtacker eingesetzt, sondern dort finden auch Drucklufttacker oder Elektrotacker ihre Einsätze.

Stichworte, Hinweise und Tipps zum Thema Hammertacker!

full_507_heftklammern_6mmDer Hammertacker ist ein sinnvolles Werkzeug aus Stahl, für das man keinerlei grundlegende Vorkenntnisse braucht. Die Heftklammern werden wie mit einem Hammerschlag in das Material getrieben und man erreicht eine feste Verbindung. Die zum Einsatz kommenden Heftklammern sind aus Metall und es gibt sie in unterschiedlichen Stärken für verschieden Anwendungen. Stabile Heftklammer, sogenannte Schmalrückenklammern, werden für die Verbindung von Leisten, Paneele und dünnen Brettern verwendet. Vielfach werden für diese Arbeitsbereiche auch Elektrotacker oder Drucklufttacker eingesetzt, wobei der Drucklufttacker die stärkste Variante ist. Für die Befestigung von Stoffen und Textilbahnen werden in den meisten Fällen Heftklammer aus Feindraht verwendet und für Folien, Pappe und Papier sind es meistens Breitrückenklammern. Achten Sie bitte darauf, dass sich die Spitzen der Heftklammern immer senkrecht in das Material bewegen. Wenn die Spitzen gegenläufig nach innen oder außen zeigen, verklemmt das Heftmaterial und die Befestigung gelingt nicht oder nur unzureichend. Ideal ist es, wenn für solche Fälle ein Heftklammern-Entferner zur Hand ist, mit dem Sie alte Heftklammern und falsch eingetriebene Klammern einfach und mühelos entfernen können. Hammertacker sind ein ideales Werkzeug mit dem man schnell, sicher und bequem arbeiten kann – und sogar über Kopf ist das Tackern kein Problem. Sie können Folien, Isoliermaterial aller Art, Dachpappe, Dampfsperren an Dachsparren, aber auch Sperrholz, Leisten und Paneele befestigen und wenn Sie Wandbekleidungen oder Raumteiler zur Dekoration mit Stoffbahnen versehen wollen, ist der Hammertacker auch dafür das passende Werkzeug.